Unsichtbare Spuren – Andreas Franz

1999 in Norddeutschland. Eine junge Anhalterin wird ermordet aufgefunden. Vier Monate später wird Georg Nissen wegen dieser Tat zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Kurz nach der Urteilsverkündung erhängt er sich in seiner Zelle. In einem Abschiedsbrief beteuert er seine Unschuld. Fünf Jahre danach wird erneut die Leiche einer jungen Anhalterin aufgefunden. Mehrere Spuren am Fundort weisen auf denselben Täter hin.

spuren.jpg1999 – tiefster Winter in Norddeutschland. Am Straßenrand steht die siebzehnjährige Sabine, die darauf wartet, als Anhalterin mitgenommen zu werden. Ein Wagen hält an. Kurz darauf ist das Mädchen tot … 5 Jahre später. Wieder wird ein junges Mädchen brutal ermordet aufgefunden. Und es mehren sich die Hinweise darauf, dass der Täter noch für weitere grausame Morde verantwortlich ist. Sören Henning, Hauptkommissar bei der Kripo Kiel, wird zum Leiter einer Sonderkommission ernannt. Im Mordfall Sabine hatte er einen Verdächtigen verhaftet, der jedoch unschuldig war und sich in seiner Zelle umgebracht hat. Seitdem quält sich Henning mit Schuldgefühlen und hofft, seinen Fehler wieder gutmachen zu können. Im Zuge seiner Ermittlungen macht er eine beklemmende Entdeckung: Offenbar greift sich der Mörder wahllos seine Opfer heraus und kann jederzeit wieder zuschlagen. Ein Täter, der nach dem Zufallsprinzip mordet? Da passiert ein neuer Mord – und Henning erhält ein Gedicht! und einen kurzen Brief, die offenbar vom Täter stammen. Dem Kommissar wird klar, dass er selbst ins Visier des Serienkillers geraten ist …