Schillers Schatten – Ch. Dieckerhoff/H.-W. Jezewski

Schiller lebt als Literaturagent gut von Enthüllungsbüchern über Stasimachenschaften. Als ihm Mona ihr Manuskript vorstellt, wittert er einen Bestseller. Doch bevor er sich entscheidet, will er ihre Co-Autorin - ein Callgirl- kennenlernen. Das Treffen in Magdeburg verläuft allerdings anders, als er es sich vorgestellt hat. Die Co- Autorin erscheint nicht, Schiller wird niedergeschlagen und Mona entführt.

schatten.jpgAls der Literaturagent Christoph Schiller, nach dem Verlust seines Starautors und der Trennung von seiner Frau, nunmehr das Exposé einer jungen und sehr engagierten Studentin in Händen hält, ist er von diesem Manuskript sofort angetan. Bevor Schiller aber mehr über die junge Frau mit dem Namen Mona und den Millionenbetrug beim Bau des Magdeburger Stadions erfahren kann, wird er auf offener Straße brutal zusammengeschlagen. Während er mit erheblichen und ziemlich schmerzhaften Verletzungen im Krankenhaus wieder zu sich kommt, bleibt die geheimnisvolle Mona verschwunden. Die Suche nach ihr führt den Berliner Literaturagenten unweigerlich auch in die Neonaziszene, was sich als ein ziemliches Problem darstellt, denn Christoph Schiller hat eine schwarze Hautfarbe. Um Mona zu retten, muss er sich aber nicht nur mut den Skinheads auseinandersetzen, sondern sich auch den Schatten seiner eigenen Vergangenheit stellen. So ist er schließlich gezwungen seinen leiblichen Vater, der ihn und seine Mutter 1979 sitzen gelassen hatte, um Hilfe zu bitten. Auch der Taxifahrer Pogwisch, ein alter MfS-Mann, weicht ihm kaum noch von der Seite, aber kann Schiller diesen beiden Männer überhaupt trauen??????